FutureCityFactory: Urbane Herausforderungen gemeinsam meistern

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• Mit der FutureCityFactory die urbane Produktion von morgen gestalten
• Wirtschaft, Wissenschaft und Städte bei Kickoff-Konferenz im Dialog
• Ziel: branchenübergreifende Pilotprojekte etablieren
Mit der Initiative FutureCityFactory bringen die Audi-Produktion und das Network of Automotive Excellence erstmals Städte, Wissenschaft und Wirtschaft an einen Tisch, um Chancen und Ideen zur Gestaltung der urbanen Produktion der Zukunft zu diskutieren.

Im Jahr 2050 leben mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten: Welche Anforderungen kommen damit auf die industrielle Fertigung, auf Handel und Dienstleistung zu? Im Audi Konferenz Center in Ingolstadt diskutieren heute 140 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Stadt- und Verkehrsplanern beim Kickoff zur FutureCityFactory, einer Initiative der Audi-Produktion mit dem Network of Automotive Excellence. Ziel ist es, branchenübergreifende Kooperationen für technologische Pilotprojekte zu etablieren.
Drei Millionenstädte existierten im Jahr 1950 weltweit, 2030 werden es bereits mehr als 480 sein: Was bedeutet das für die industrielle Fertigung? Wie wird sich die Infrastruktur von Handel und Dienstleistung verändern? Diesen und weiteren Fragen stellt sich die FutureCityFactory, eine Initiative der Audi-Produktion und des Network of Automotive Excellence, einem unternehmensübergreifenden Expertennetzwerk der Automobil- und Zulieferindustrie. Unter dem Motto „Urbane Herausforderungen gemeinsam meistern“ bringen die beiden Partner erstmals Städte, Wissenschaft und Wirtschaft an einen Tisch. „Für die Audi-Produktion ist es wichtig, die industrielle Fertigung von morgen effektiv und nachhaltig zu gestalten. Mit der FutureCityFactory wollen wir deshalb Kooperationen zur Forschung und Förderung initiieren. Ziel ist es, mit unseren Partnern interdisziplinäre Pilotprojekte voranzutreiben“, erklärt Arne Lakeit, Leiter Produktions- und Werkplanung der AUDI AG.
Der Startschuss fällt heute in Ingolstadt: 140 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren mit Stadt- und Verkehrsplanern bei der Kickoff-Konferenz der FutureCityFactory Chancen für die industrielle Fertigung im urbanen Kontext. Die Basis hierfür sind vier Impulsvorträge zu den spezifischen Herausforderungen, denen die Branchen künftig gegenüberstehen. Im Anschluss tauschen sich die Teilnehmer rund um die Themen Mitarbeiter, Mobilität, Internet, Zukunftsplanung und Energie aus. Die wichtigsten Handlungsfelder werden sodann in konkrete Ideen übertragen. Die Produktionsplaner von Audi setzen zum Beispiel auf eine Selbstorganisation der Produktionsmaschinen durch Schwarmintelligenz und auf individualisierte Montageprozesse durch generative Fertigungsverfahren. Diese ermöglichen es, Bauteile direkt aus den jeweiligen Konstruktionsdaten herzustellen und so Zeitaufwand und Abfallprodukte zu reduzieren.
Nach der Kickoff-Konferenz werden in branchenübergreifenden Arbeitstreffen der FutureCityFactory tragfähige Lösungen konkretisiert und technologische Pilotprojekte initiiert. Hierbei fließen auch Erkenntnisse der Audi Urban Future Initiative ein. Diese untersucht seit 2010 die Mobilität von morgen, um neue Perspektiven auf die nachhaltige Stadt der Zukunft zu entwickeln.

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