Audi übernimmt 350 Leiharbeiter

Audi uebernimmt 350 Leiharbeiter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

• Betriebsrätin Ingrid Seehars: „Arbeit darf nicht krank machen“

• Betriebsratsvorsitzender Peter Mosch: „Beharrlichkeit beim Thema Verkehr zahlt sich jetzt aus“

• Personalvorstand Thomas Sigi: „Sonderschichten am Standort zeigen sehr gute Auftragslage“

Im Rahmen der heutigen Betriebsversammlung verkündete der Audi Betriebsrat die Übernahme von 350 Leiharbeitern in die Stammbelegschaft am Standort Ingolstadt. Hauptrednerin Ingrid Seehars warnte vor den Folgen von zu hohem Zeit- und Leistungsdruck. Betriebsratsvorsitzender Peter Mosch betonte die Bedeutung der geplanten Verkehrsprojekte der Stadt Ingolstadt rund um das Werk.

Auf Drängen des Betriebsrats werden im ersten Halbjahr rund 350 Leiharbeiter am Standort Ingolstadt in die Stammbelegschaft übernommen, um die Fluktuation in der Fertigung zu ersetzen. „Wir bleiben auf Wachstumskurs, die Weichen dafür sind gestellt“, erklärte Ingrid Seehars, Mitglied im Betriebsausschuss. Insgesamt plant die AUDI AG für das Jahr 2013 allein in Deutschland rund 1.500 Neueinstellungen. Zudem sollen in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm wieder mehr als 700 junge Menschen eine Ausbildung bei Audi beginnen.

Ein Hauptaugenmerk in diesem Jahr legt der Audi Betriebsrat auf das Thema Stress. Ingrid Seehars: „Arbeit darf nicht krank machen. Wir wollen bei Audi psychischen Erkrankungen vorbeugen und rechtzeitig Lösungen finden.“ Dazu ist der Betriebsrat bereits in Verhandlungen mit der Unternehmensleitung und plant, im Laufe des Jahres eine Betriebsvereinbarung zum Thema Gesundheit abzuschließen.

Versammlungsleiter Peter Mosch hob hervor, dass für die Infrastruktur in und um das Audi-Werk langfristige Lösungen nötig sind: „Seit rund zwei Jahren hat der Betriebsrat immer wieder den Finger in die Wunde gelegt und gemeinsam mit der Unternehmensleitung Gespräche mit der Stadt gesucht. Diese Beharrlichkeit zahlt sich jetzt aus.“ Die Umsetzung der vier Großprojekte – Ausbau der Straße Schneller Weg, vierspuriger Ausbau der Ettinger Ostumgehung, Ringschluss um Audi und Untertunnelung der Kreuzung Ettinger Straße und Richard-Wagner-Straße – seien gute Beispiele dafür, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Thomas Sigi, Vorstand Personal- und Sozialwesen sowie Arbeitsdirektor der AUDI AG, unterstrich den vielversprechenden Auftakt des Jahres 2013. In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld seien die Auslieferungen um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Die Auftragslage im ersten Quartal ist so gut, dass wir hier in Ingolstadt 16 Sonderschichten gefahren haben“, so Sigi. Das bedeute rund 5.000 Autos mehr als für diesen Zeitraum geplant. Auch im internationalen Wettbewerb sei der Audi-Konzern gut aufgestellt: „Wir sind eine starke Audi-Familie mit gemeinsamen Unternehmenswerten und -zielen.“

 

Audi AG

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