WEC-Vorfreude bei Audi-Pilot Filipe Albuquerque

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• Portugiese steht vor seinem Debüt in der FIA WEC

• Deutliche Unterschiede zum Tourenwagen-Programm in der DTM

• Vielseitige Vorbereitung zu Beginn der Sportwagen-Karriere

Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque (Portugal) steht vor einer großen Herausforderung: Er wechselt von den Tourenwagen auf die Langstrecke. Seinen ersten Einsatz im Diesel-Hybrid-Sportwagen Audi R18 e-tron quattro absolviert der Portugiese beim zweiten WEC-Lauf am 3. Mai in Spa (Belgien).

Albuquerque war drei Jahre für Audi in der DTM am Start und hat mit dem GT-Sportwagen Audi R8 GRAND-AM bereits einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona eingefahren. Seit dem Winter lernt er nun auch das dritte Rennsport-Programm von Audi kennen. Beim Saisonhöhepunkt der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, den 24 Stunden von Le Mans, teilt sich Albuquerque das Cockpit des R18 e-tron quattro mit Marco Bonanomi (Italien) und Oliver Jarvis (Großbritannien).

 

Schon bevor Filipe Albuquerque in seinen Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 3 einsteigt, verlangt ihm seine neue Aufgabe andere Schwerpunkte ab. „Ich habe mein Fitnesstraining geändert. Ich wiederhole jetzt bestimmte Übungen häufiger, um meine Muskeln intensiver zu trainieren“, sagt der 28 Jahre alte Profi-Rennfahrer. „Die Seitenführungskräfte sind im LMP-Rennwagen viel höher, weil wir mehr Abtrieb haben und mit höheren Kurvengeschwindigkeiten unterwegs sind. Das setzt eine starke Nackenmuskulatur und eine gute Körperstabilität voraus.“

 

Gute Körperbeherrschung ist auch beim Ein- und Ausstieg gefragt, um den Fahrerwechsel im Langstrecken-Rennsport fehlerfrei und ohne Zeitverlust zu bewältigen. Nach dem Einstieg ins Cockpit empfängt ein komplexer Arbeitsplatz den Piloten. „Zuerst habe ich 37 Schalter und ihre Funktionen erlernt – das ist weit mehr als im DTM-Cockpit“, vergleicht der Umsteiger.

 

Während das Reglement der technischen Entwicklung in der DTM enge Grenzen setzt, gelten Sportprototypen als technologisch offenste und eine der fortschrittlichsten Klassen im weltweiten Profi-Rennsport. „Wir arbeiten mit einer weitaus größeren Zahl von Ingenieuren zusammen, denn der R18 e-tron quattro ist sehr komplex“, erklärt Albuquerque. „Audi hat mich auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet.“

 

Wenn Filipe Albuquerque mit dem R18 e-tron quattro startet, unterscheidet sich das Rennfahren deutlich von allem, was er gewohnt ist. „Der TDI-Motor ist extrem leise und das Drehzahlniveau viel niedriger als bei einem Benziner“, sagt der Portugiese. „Und der gesamte Hybrid-Antrieb mit dem starken Drehmoment unterstützt uns sehr gut bei Überholmanövern.“

 

Nicht ganz neu ist für Albuquerque der Kampf verschiedener Rennwagen-Klassen auf der Strecke. „In der DTM gibt es zwar nur eine Kategorie, aber ich habe mit Audi schon die GT-Klasse bei den 24 Stunden von Daytona gewonnen. Dort waren wir mit dem GT-Rennwagen im gleichen Feld wie die Prototypen unterwegs. In der WEC sind vier Klassen am Start“, so Albuquerque. „Deshalb erwischt man fast nie eine freie Runde. Mit einem LMP1-Rennwagen wie dem R18 e-tron quattro sind wir die schnellste Kategorie im Feld. Man muss immer wachsam sein und seine Linie auch an die langsameren Teilnehmer anpassen, denen man ausweichen muss.“ Um solche Reflexe noch besser einzuüben, startet Albuquerque parallel zur WEC in diesem Jahr auch in der European Le Mans Series für das Privatteam Jota Sport.

 

Ein entscheidender Erfolgsfaktor sind im Langstrecken-Rennsport die Teamkollegen. Mit Marco Bonanomi hat Albuquerque 2010 für Audi Sport Italia bereits einen Vizetitel gewonnen, mit Oliver Jarvis teilte er sich das Cockpit beim Daytona-Erfolg. „Wir müssen zu dritt eine gute Abstimmung erreichen. Wir haben ein sehr ähnliches Fahrgefühl und arbeiten gemeinsam an unserem Ziel, in Le Mans erfolgreich zu sein. Wir verstehen uns ausgezeichnet“, freut sich Filipe Albuquerque auf sein WEC-Debüt am 3. Mai in Spa.

 

Audi AG

 

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